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Angst vorm fliegen ???
Das Flugzeug gilt nach wie vor als sicherstes Verkehrsmittel der Welt. Viele Menschen haben dennoch Angst vorm fliegen. Angst entsteht in den meisten Fällen durch Ungewissheit der Vorgänge und Abläufe im Flugzeug und während des gesamten Flugverlaufes. Bereits das Ein-, und Ausfahren des Fahrwerks oder der Landeklappen kann Angstzustände hervorrufen.
Immer wieder stellt sich die Frage der Sicherheit. Bei Bau und Wartung von Luftfahrzeugen steht die Sicherheit an aller erster Stelle. Kein anderes Transportmittel auf der Welt wird so oft und intensiv überprüft und gewartet. Immer wieder ist von Flugunfällen und Abstürzen in den Medien zu hören. Dabei werden z.T. auch "harmlose" Zwischenfälle zu großen Tragödien hochgespielt. Unglücksursachen sind häufig menschlicher Natur und so bleibt der Mensch der größte Risikofaktor.
Physikalische Grenzen überwinden - Warum fliegt ein Flugzeug ???
Ob klein oder groß, schwer oder leicht: das Prinzip ist immer das gleiche.
Eine voll beladene und voll getankte Boeing 747 wiegt beim Start ca. 450 Tonnen und hebt trotzdem von der Startbahn ab. Wie kann das sein? Das hat nichts mit Zauberei zu tun, sondern mit "einfacher" Physik.
Die Kraft die diese Maschine in die Luft hebt, heißt Auftrieb. Eigentlich gibt es zwei Kräfte, die in der Luftfahrt ausgenutzt und beide Auftrieb genannt werden: der aerodynamische Auftrieb, der bei Flugzeugen wirkt, und der statische Auftrieb, den der griechische Physiker und Mathematiker Archimedes bereits im dritten Jahrhundert vor Christus entdeckte. Dieser statische Auftrieb bewirkt, dass Ballons fliegen und Schiffe schwimmen. Wie Archimedes damals mit Wasser als Medium erkannte, entspricht der Auftrieb eines Körpers der Gewichtskraft des von ihm verdrängten Volumens. Dass das Phänomen bei Wasser deutlicher zutage tritt, liegt an der sehr viel höheren Dichte des Wassers im Vergleich zu Luft. Im Toten Meer, dessen Wasser durch den hohen Salzgehalt eine noch größere Dichte aufweist, kann man problemlos auf der Oberfläche treiben ohne unterzugehen. Dabei entspricht die Gewichtskraft des vom eingetauchten Körpervolumen verdrängten Wassers, als nach oben wirkende Auftriebs-Kraft, der Gewichtskraft des Körpers.
Soll ein Ballon steigen, muss das von der Hülle verdrängte Luftvolumen schwerer sein als die Masse des Ballons – inklusive Korb, Besatzung, Ballast, Hülle und dem Gas darin. Da die Luftdichte mit der Höhe abnimmt (und damit die Masse des verdrängten Luftvolumens), wird der Auftrieb immer geringer. In der Gipfelhöhe besteht schließlich Kräftegleichgewicht zwischen Auftrieb und Gewichtskraft.
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